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Hautpflege im Winter: Inhaltsstoffe, die euch dabei helfen

Hey! 🙂

Der Winter ist die Lieblingsjahreszeit aller Kinder. Winterferien, Schneemann bauen und Schlitten fahren sind die Tätigkeiten, die alle Kinder lieben. Erwachsene sind jedoch leider nicht zufrieden, wenn es schneit und der Frost in die Nase kneift. Und ich spreche hier nicht über überraschte Autofahrer (wieder…), aber über alle Personen, deren Haut auf die Kälte empfindlich reagiert. Was könnt ihr also tun?

Was und wie schadet der Haut im Winter?

Im Winter wirken sich auf die Haut viele negative Faktoren aus. Das sind u.a.: niedrige Temperatur, Schnee, Wind, UV-Strahlung und trockene Heizungsluft. Das alles bewirkt, dass unsere Haut:

  • schnell Feuchtigkeit verliert;
  • sich rau anfühlt;
  • weniger elastisch ist;
  • mehr Schutz braucht;
  • für die Wirkung der schädlichen Faktoren anfällig ist.

Wie reagiert die Haut auf die Kälte?

In der Haut befinden sich mehr Kälterezeptoren als Wärmerezeptoren, deswegen reagieren wir schneller auf niedrige Temperatur. Die Rezeptoren empfangen den Temperaturanstieg und Temperaturrückgang erst dann, wenn die Lufttemperatur anders als die Hauttemperatur ist. Das ist dank den vier Neuronen möglich. Das erste Neuron befindet sich in den Spinalnerven und ist für die Übermittlung von Anregung, die Rezeptoren in der Haut hervorrufen, verantwortlich. Es beeinflusst direkt das zweite Neuron, das sich im Rückenmark befindet. Das dritte Neuron befindet sich im Gehirn, und das vierte Neuron – in der Hirnrinde.

Ist die Kälte für uns gleichgültig?

Ich finde, dass ihr unverzüglich antworten würdet, dass die Kälte für unseren Körper nicht gleichgültig ist. Das ist doch nichts Angenehmes, denn wir zittern dann und klappern mit den Zähnen, was in dem nächsten Stadtbezirk zu hören ist. Die Wirkung der Kälte auf unseren Körper hat jedoch sowohl positive sowie negative Seiten. Die Kälte:

  • verbessert den Blutkreislauf in den Hautzellen;
  • lindert Schmerzen;
  • wirkt immunstimulierend;
  • verbessert das Immunsystem des Körpers;
  • wirkt antidepressiv.

Die negative Wirkung ist vor allem mit der niedrigen Luftfeuchtigkeit in den Räumen verbunden. Auf die Haut hat auch der plötzliche Temperaturwechsel einen negativen Einfluss. Wenn die Temperatur weniger als 8 Celsius Grad beträgt, ziehen sich die Hautporen zusammen. Die Schweißdrüsen produzieren dann auch weniger Schweiß, und die Talgdrüsen arbeiten nicht. Die Kälte zieht auch die Blutgefäße zusammen, die Haut ist dadurch schlechter durchblutet, was ihren Stoffwechsel schwächt. Die Haut beginnt dann zu schuppen, ist trocken und gespannt. Eine lang anhaltende Wirkung der niedrigen Temperatur kann darüber hinaus den Alterungsprozess beschleunigen. Und der plötzliche Temperaturwechsel kann Reizungen und rote Äderchen hervorrufen.

Wie sollten wir für die Haut im Winter sorgen?

Die einfachste Methode ist die Feuchtigkeitspflege mithilfe von geeigneten Kosmetikprodukten. Ihr solltet auch viel Wasser trinken – wenigstens 1,5 Liter pro Tag, was die Elastizität und Straffheit der Haut positiv beeinflusst. Eine gute Lösung sind auch die Nahrungsergänzungsmittel, die solche Substanzen enthalten, die Wasser in der Haut binden. Ihr solltet auch für die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sorgen, denn das hat auf den Zustand der Haut ebenfalls einen großen Einfluss. Um roten Äderchen vorzubeugen, müsst ihr geeignete Pflegeprodukte verwenden und die Haut schrittweise erwärmen. Verzichtet also an frostigen Tagen auf heiße Getränke und Alkohol, würzige Speisen und starke Peelings.

Inhaltsstoffe der Kosmetikprodukte für die Winterzeit

In der täglichen Winterpflege solltet ihr auf feuchtigkeitsspendende Masken und Cremes setzen. Solche Pflegeprodukte sollten eine dickflüssige Formel haben und mehr einfettende Inhaltsstoffe als diese Produkte, die ihr in anderen Jahreszeiten verwendet, enthalten. Sucht nach solchen Substanzen, die dem Wasserverlust vorbeugen, die Haut abdichten und feuchtigkeitsspendend und lindernd wirken. Einige der wirksamsten und populärsten Inhaltsstoffe, die im Winter verwendet werden, sind Ceramide. Das sind natürliche Bestandteile der Lipide, die sich in der Haut befinden und dem Wasserverlust vorbeugen. Mit zunehmendem Alter und unter Einfluss von verschiedenen Faktoren verliert die Haut diese kostbaren Substanzen. Das verursacht leider unästhetische Hautveränderungen und Schäden in der Hornschicht.

Und wie pflegt ihr die Haut im Winter?

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